Nun
folgt der eigentliche Kernpunkt dieses Projekts und dieser Homepage,
nämlich der Umbau des Fahrzeugs zu einem Tracktool, das ausschließlich
auf der Rennstrecke, aber nicht im Alltag eingesetzt werden soll. Die
einzigen Kilometer auf der Straße sollen auf dem Weg von und zur
Rennstrecke erfolgen. |
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01. Leerräumen |
08. Diverses (Update 02.03.08) |
| 02. Einbau der Schalensitze | 09. Felgen und Reifen Teil II |
| 03. Befestigung der Gurte | 10. Fahrwerk |
| 04. Verschiedenes | 11. Bremsen |
| 05. Der Überrollkäfig | 12. Technische Daten |
| 06. Lackieren des Innenraums | 13. Gewichtetabelle |
| 07. Felgen und Reifen Teil I | 14. To Do 2008 (Update 02.03.08) |
Leerräumen
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Wie bei allem fängt man erstmal
klein an, zuerst mussten wir die Bedienteile von Klima und Bordcomputer
entnehmen. |
Weiter ging es mit
dem Ausbau der Rückbank und dem Herausnehmen von Kofferraummatten,
Teppichen, Verkleidungen und Dämmaterialien. |
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| Schon bald sah der Innenraum so aus. | Helfer bei der
Arbeit...noch gut gelaunt! |
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Es
sammelte sich bereits ein kleiner Haufen Teile an... |
Die Scheinwerfer wurden
mit Hilfe eines Föns und viel Geduld von den Blenden befreit und
durften wieder klar blicken. |
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| Die Hutablage zu entfernen erwies sich überraschenderweise als echter Kraftakt! | Hier sind bereits
die Türverkleidungen, Armlehne, Mittelkonsole und der untere Teil
des Armaturenträgers demontiert. Als Herausforderung entpuppten sich
hierbei die Verkabelungen der installierten HiFi-Anlage, denn man musste
erst einmal herausfinden, welche Kabel wozu gehörten. |
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| Der Fahrersitz ist draußen. Mit 28 kg wahrlich kein Leichtgewicht. | Unter dem Beifahrersitz
befand sich das Kabel für die Sitzbelegungserkennung. Diese steuert
im Falle eines Unfalls die Auslösung des Beifahrerairbags. Sie wird
aber nicht mehr benötigt, also einfach die Kabeltülle vorsichtig
öffnen, Kabel trennen und den Sitz ausbauen. |
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Nach Ausbau des Beifahrersitzes konnten wir den Innenraumteppich herausnehmen.
Dieser musste am Mitteltunnel im Bereich des Armaturenberettes eingeschnitten
werden, Anschließend kann man ihn in einem Stück herausnehmen. |
Überflüssige Kabelbäume, z.B. für
Lautsprecher, Verstärker, Antenne usw. mussten nun entfernt werden.
Dies war mühsame Kleinarbeit, da man diverse Kabelstränge auftrennen
musste und die überflüssigen Kabel entfernen musste. Doch es
hat sich gelohnt, man hat anschliessend mehr Platz und zudem ein paar
Kilo gespart. |
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Einbau der Schalensitze
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Da
im Internet aufgrund schlechter Sitzposition von den käuflich erhältlichen
Sitzkonsolen abgeraten wurde... |
...musste
ich mir aus 3 mm dickem Stahlblech eigene Konsolen bauen. |
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Zum ersten mal befand sich der Sitz an seiner späteren Position. Bis es soweit war, lag aber noch ein gutes Stück Arbeit vor uns. Gottseidank wusste das zu dem Zeitpunkt noch niemand... |
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Befestigung der Gurte
| Anpassen der Gurtlängen,
hierbei werden beide Gurte auf ungefähr die gleiche Länge gebracht.
Die Schultergurte werden in die originalen Befestigungen des hinteren
Gurtes eingeschraubt, für die anderen Punkte müssen neue Löcher
gebohrt werden. |
Hier die beiden Gurtösen
für den Schrittgurt. Beim Bohren unbedingt aufpassen, dass unter
dem Fahrzeug entlanglaufende Leitungen nicht beschädigt werden! Anschliessend
die Konterplatte von unten am Fahrzeugblech anschweißen. |
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Die Gegenplatte für
die Gurtösen wird am Fahrzeug angeschweißt, dafür muss
an den Schweißstellen der Unterbodenschutz komplett entfernt werden.
Nach dem Schweißen die Stelle wieder gut mit Unterbodenschutz behandeln. |
Hier ist die Konterplatte
für die Gurtöse des Beckengurtes am Mitteltunnel zu sehen. Diese
ist sehr aufwendig zu erreichen, denn dafür muss der Auspuff und
der darunterliegende Hitzeschild abmontiert werden. |
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Verschiedenes
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Der Ausbau
des Dachhimmels war verhältnismäßig einfach. Alle Blenden
an A- B- und C- Säule abhebeln, Demontage von Sonnenblenden und Haltegriffen,
dann das Einfaßband vom Schiebedach rausnehmen und er fällt
praktisch von alleine herunter. Ohne Sitze war das Herausnehmen des Himmels
auch nicht schwierig. |
Die Querlenker waren
vom Vorbesitzer bereits mit Powerflex PU-Buchsen (violette Farbe) ausgerüstet
worden und ersparte mir somit einige Arbeit. Die roten Kreise kennzeichnen
die Montagepunkte für das Versteifungskreuz. |
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| Der Einbau des Versteifungskreuzes
war in meinem Fall relativ einfach. Da alle Gewinde schon vorhanden waren,
musste nur die normale Querstange im hinteren Bereich demontiert und gegen
das Versteifungskreuz ausgetauscht werden. Es kann aber auch sein, dass
noch keine Gewinde vorhanden sind und erst passende Hülsen in den
Querträger eingepresst werden müssen. |
Der erste Lackierversuch mit seidenmatt schwarzer Farbe ging in die Hose. Die Farbe bekam viele kleine Pickel, nach Abschleifen und Lackieren einer zweiten Schicht mit etwas Verdünnung begann der Lack zu reißen. Außerdem gefiel mir schwarz irgendwie nicht mehr, und ich entschied mich, das ganze erstmal zu verschieben... | |
Mittlerweile wurden bei
BMW die Airbags ausgebaut und die entsprechende Elektrik deaktviert, damit
es im Kombiinstrument keine Fehlermeldung gibt. Probehalber habe ich mal
das neue Lenkrad montiert...geiles Gefühl! |
...doch das alles
war nur von kurzer Dauer, denn nun musste das Fahrzeug für den Käfigeinbau
vorbereitet werden. Dies bedeutete, den Innenraum (mal wieder ) komplett
leerzuräumen, aber diesmal musste auch das Armaturenbrett mit raus. |
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Der Überrollkäfig
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Zum Thema Käfig: Der Überrollkäfig ist auf der Rennstrecke meiner Meinung nach unverzichtbar und im Falle eines Überschlags oder Seitenaufpralls beinahe schon eine Art Lebensversicherung. Selbst wenn man selbst keinen Fehler macht, kann man jederzeit in eine Situation geraten, in der das Auto ausser Kontrolle gerät und plötzlich quer zur Fahrbahn steht oder sich sogar überschlägt. Dies kann z.B. ein unvermittelter Schaden an Fahrwerk oder Felge sein, ein Reifenplatzer, Öl- oder Kühlwasserspur, ein unerwartetes Ausweichmanöver oder irgendwelche anderen Fälle. Zunächst habe ich mir verschiedene Möglichkeiten angesehen und verglichen. So gibt es den Bügel, standardisierte geschraubte Käfige nach Baukastenprinzip oder verschweisste Zellen. Zudem sind meist verschiedende Materialqualitäten wählbar, meist "normaler" St52 Stahl und zum anderen der höherwertige CrMo4 Stahl (Chrom-Molybdän), ausserdem gibt es unterschiedliche Rohrdurchmesser und -wandstärken. CrMo bietet eine höhere Festigkeit, daher sind Rohre mit dünneren Wandungen und kleinerem Durchmesser möglich, der Vorteil liegt hierbei in einem niedrigeren Gewicht des Käfigs, der Nachteil im Preis. Achtung! In der Regel bieten Hersteller, wie z.B. Heigo oder Wiechers, neben den bereits erwähnten Stahlkäfigen auch Aluminiumkäfige an. Diese sehen zwar schick aus, haben aber in einem Ringtool nichts zu suchen! Alukäfige wurden im Motorsport sogar verboten, da diese die negative Eigenschaft haben, unter hoher Belastung zu brechen. U.a. bei einem mehrfachen Überschlag kann dies verheerende Folgen haben! Also: Finger weg von Alukäfigen, diese taugen allenfalls für Showcars oder zum "Posen" vor der Eisdiele! Der Bügel ist die preiswerteste Möglichkeit, er bietet zumindest ein Mindestmaß an Sicherheit bei einem Überschlag und schützt hier vorrangig den Kopfbereich. Aber: bei einem Seitenaufprall hilft er nicht, ebenfalls wenn das Dach im Bereich der A-Säule stark deformiert wird. Die geschraubten Sicherheitskäfige bieten da, zumindest in der Konfiguration mit Flankenschutz und einer Diagonale im Heckbereich, eine deutlich bessere Sicherheit. Hier sind die Insassen wesentlich besser geschützt, auch bei einem Seitenaufprall oder heftigerem Aufprall auf die A-Säule. Nachteil ist jedoch, dass die Käfige nur an ein paar Punkten mit der Karosserie befestigt werden. So soll es schon vorgekommen sein, dass sich bei einem heftigen Aufprall auf das Dach die Befestigungspunkte durch das Bodenblech gedrückt haben. Weiterer Nachteil ist, dass durch den Käfig die Karosserie nicht oder nur unwesentlich versteift wird. Jedoch habe ich hier auch individuelle Lösungen gesehen, bei denen der Käfig an diversen Verbindungspunkten mit der Karosserie verschweißt wird und so eine gewisse Versteifung der Karosserie erreicht. Die "Königsklasse" sind die Schweißzellen, bei denen der Käfig nach Kundenwunsch individuell angefertigt und direkt mit dem Fahrzeug fest verschweißt werden. Hierbei kann man je nach Anforderung zwischen verschiedenen Elementen wählen und variieren, der Käfigbauer sollte sich hier Zeit für ein intensives Gespräch nehmen, damit man auch genau das erhält, was man wirklich benötigt. Die Schweißzelle bietet durch die feste Verbindung mit der Karosserie die größte Sicherheit, zudem versteift sie die Karosserie, was sich auch im Fahrverhalten positiv bemerkbar machen sollte. Größte Nachteile sind jedoch, dass man sie nicht mehr ausbauen kann und natürlich der Preis, der ohne weiteres das doppelte eines Schraubkäfigs erreichen kann. Nach reiflichem Überlegen habe ich mich dann für eine Schweißzelle entschieden, und aufgrund guter Berichte und viel Erfahrung im Motorsport wurde es eine aus dem Hause Herrmann Motorsport. Hierbei entschied ich mich für eine Konfiguration bestehend aus:
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| Das Kreuz im Heckbereich |
Strebe zwischen den
hinteren Domen |
|
| Hauptknotenpunkt auf dem
hinteren Dom |
Verstärkung im
Bereich der B-Säule |
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Mehrere Schweißnähte
an der A-Säule |
Im Bild die Verbindung
von Hauptbügel, Flankenschutz und das Verstärkungsrohr parallel
zum Schweller |
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Lackieren des Innenraums
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Der Käfig war drin, nun musste alles für die Lackierung vorbereitet werden. Dazu gehörte das Entfetten der Käfigrohre, einer gründlichen Reinigung des Innenraums, Abbau diverser Teile (z.B. hintere Seitenfenster und Dichtungen aller Türen, Fenster und am Kofferraum), dem Hochbinden von Kabelsträngen, Anschleifen des Grundlacks und natürlich: Abkleben!! Für das Abkleben allein brauchten wir etwas mehr als einen ganzen Tag, für die gesamten Vorbereitungen gingen etwa zwei Tage drauf. Doch es sollte auch so sein, dass keine Farbe auf der Karosserie, Scheiben oder anderen wichtigen Teilen landen sollte. Danach wurde eine Grundierung mit der Spritzpistole aufgetragen und die Grundierschicht nochmals überarbeitet. Unebenheiten oder Lackierfehler wurden nach der Trocknung abgeschliffen: |
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| Nach dem gleichen Prinzip wurde dann der Innenraum lackiert, hierfür verwendete ich einen handelsüblichen seidenmatten Lack, den ich mir im Fachgeschäft gekauft habe. Doch im Unterschied zu vorher wollte ich den Innenraum nicht mehr in schwarz, sondern in weiß lackieren! Hier nun die Bilder nach dem Lackieren: |
Nach dem Lackieren |
Noch glänzt alles, aber ich habe
mich aufgrund der geringeren Reflexionen für einen seidenmatten Farbton
entschieden... |
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...hier der Kofferraum |
Nach dem Trocknen wurden die ersten
abgeklebten Flächen wieder freigelegt. Danach folgte wieder der Zusammenbau,
wobei besonders der Einbau und die Aussparungen des Armaturenbrettes viel
Zeit und Nerven kosteten. |
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Felgen und Reifen Teil I
Da ich auf dem Wagen zwar hauptsächlich Semislicks fahren werde, aber auch während der meist recht feuchten Herbst- und Winterzeit nicht auf den Wagen verzichten wollte, entschied ich mich für zwei unterschiedlich bereifte Radsätze. Als Reifengröße wählte ich rundum 235/40 R17, um das bei Mischbereifung auftretende Untersteuern zu mindern. Ausserdem könnte man notfalls die Reifen von vorne nach hinten tauschen, wenn es mal nötig sein sollte. |
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Diverses
Am 19.08.07 war endlich Termin beim TÜV, zuvor wurde noch die Fahrwerkshöhe in der Werkstatt angepasst und die Klimaanlage ausgebaut. Zu meiner Erleichterung wurden alle Modifikationen in die Papiere eingetragen, damit stand ersten Fahrten über die Nordschleife nichts mehr im Wege. Erste Ausfahrt über den Ring war am 24.08.07. |
Update: 22.01.08
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Da mir die losen Teppiche so langsam aber sicher auf die Nerven gingen, wollte ich mir Fußmatten aus Metall bauen, hierfür eignen sich z.B. Riffelbleche aus Aluminium. Im Baumarkt besorgte mir eine 2 mm starke Aluplatte mit den Maßen 60 x 100 cm sowie passende Sägeblätter für die Handstichsäge. Die Maße konnte ich mir ungefähr von den
originalen Fußmatten nehmen, musste aber beachten, dass die Fußmatten
am Käfigrohr ausgeschnitten werden müssen und die Kanten noch
90° abgewinkelt werden. Das ganze sah dann erstmal so aus: Nun musste die Feinarbeit erledigt werden, Ausschnitt für das Gaspedal ausgesägt und der hintere Teil in einem flachen Winkel abgekantet werden. Als Krönung bekam die Fußmatte dann noch rundum eine Kederung aus Gummi. Dies sollte zum einen die Optik etwas verbessern und zum anderen verhindern, dass Klappergeräusche entstehen. Das fertige Endprodukt sah dann so aus: Gleiches wurde dann noch auf der Beifahrerseite gemacht... ...und hier wieder eingebaut:
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Update: 02.03.08
Gleiches gilt für den Nothammer, mit dem man im Notfall Scheiben einschlagen und Gurte zerschneiden kann. |
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Felgen Teil II
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Nach ca. 30 Runden mit den Bridgestone-Reifen wurde es Zeit,
mal den Semis auf den Zahn zu fühlen. Endlich hatte ich mich für
Felgen entschieden, leider ist die Auswahl an passenden Felgen nicht sehr
groß gewesen. |
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Fahrwerk
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Nach ca. 20 Runden mit den Semis merkte ich, dass an schnellen Stellen der Strecke, etwa Anfahrt Flugplatz oder der Bodenwelle vor dem Abschnitt Schwedenkreuz, der Wagen unruhig wirkte und das Lenkgefühl stellenweise unpräzise war. Eine Überprüfung in der freien Werkstatt ergab, dass ein Querlenker spürbar Spiel hatte und so wurden beide Querlenker gewechselt. Da mir der Wagen zu sehr zum untersteuern neigte, haben wir im "gleichen Abwasch" auch direkt noch Sturzverstellbare Domlager mit Unibal verbaut. Diese sind aus stabilem Flugzeugaluminium CNC-gefräst und werden auch erfolgreich in der VLN eingesetzt. Die Serienlager waren aber auch ziemlich fertig und hätten innerhalb kurzer Zeit sowieso neu gemusst. Da durch den Querlenkertausch sowieso eine Fahrwerksvermessung notwendig war, konnten wir nun direkt die gewünschten Fahrwerkswerte einstellen lassen. Vorne stellten wir -3,1 Grad Sturz ein, hinten -1,5 Grad. Kurzum gesagt, das Fahrverhalten war danach wesentlich besser, die Lenkpräzision war höher, das Handling direkter. Als angenehmer Nebeneffekt kam der Wagen vorne noch ca. 10 mm tiefer und sieht nun weniger hochbeinig aus. |
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Jedoch fielen mir kurz darauf Vibrationen ab etwa 100 km/h auf, die aber auch bei höheren Geschwindigkeiten spürbar waren. Ich dachte erst an einen schlecht gewuchtetes Rad, doch zu meiner großen Überraschung war der Zentrierring der Distanzscheibe komplett abgebrochen! Bei der Firma Powertech kam dann nach einigem Rätseln die Ursache ans Tageslicht, und zwar passte die Fasung der Distanzscheiben nicht 100% ig mit der Fasung in der Felge überein! Diese war anscheinend wenige Zehntel Millimeter zu klein, so dass der Rand ständig unter Druck stand und irgendwann brach. Die Fasung der Distanzscheibe auf der anderen Seite war ebenfalls schon deutlich malträtiert und stand kurz vor dem Bruch! Die Lösung war, Distanzscheiben mit 15mm Breite zu nehmen, da diese nicht über die Felge, sondern über die Radnabe zentriert werden. Durch die größere Spurweite vorne habe ich mich aber auch zusätzlich für 15mm-Distanzscheiben an der Hinterachse entschieden. Damit sollte das Heck ein wenig stabiler werden, und meine Vermutung bestätigte sich auch auf den ersten Ausfahrten nach dem Umbau. |
Update: 09.02.08
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Die Hinterachse gab hin und wieder Poltergeräusche
von sich, weswegen als nächstes der Wechsel der Stützlager in
Angriff genommen werden sollte. Da mir Unibal zu teuer war, entschied
ich mich für die Stützlager vom E46 M3, die nicht schlechter
als die vom E36 sein sollen, aber etwas günstiger sind. Mal sehen
wie lange die jetzt durchhalten, evtl. kommen irgendwann mal welche aus
PU rein. Vorgehensweise: - Wagen mit Wagenheber aufbocken Hier noch ein paar Bilder dazu: |
Update: 12. & 13.02.08
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Als nächstes mussten die Pendelstützen
und die hinteren Gummilager des Stabilisators erneuert werden, da diese
schon poröse Erscheinungen aufwiesen. Leider habe ich während
der Arbeiten nur wenige Bilder gemacht, und ich kann nur sagen, dass der
Austausch der Teile eine ziemliche Arbeit war. Der Ausbau des Stabis nahm
doch einige Zeit in Anspruch, zumal das ganze ohne Hebenbühne vonstatten
gehen musste. Hierbei ist eine gewissenhafte Ausführung und ggf. zusätzliche Sicherung des Fahrzeugs praktisch unerlässlich! Zur Ausführung : |
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Die alte Pendelstütze,
noch am Stabi befestigt. Man erkennt gut den porösen und rissigen
Gummi |
Hier das neue Gummilager mit ebenfalls neuer Halterung des hinteren Stabilisators in eingebautem Zustand |
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Bremsen
|
Hintere Beläge wechseln: Nach knapp 100 Runden Nordschleife meldete die Bremskontaktwarnleuchte, dass es nun Zeit wäre, die hinteren Beläge zu wechseln. Dies war aber kein großer Akt und kann problemlos in Eigenregie durchgeführt werden. Eine gute und genaue Anleitung zum Belagwechsel findet man zudem im Internet. Die originalen Beläge von BMW (Zulieferer: Jurid) sind mit einem Preis von ca. 60 Euro für alle 4 Beläge noch recht preiswert.
|
|
Vordere Beläge wechseln: |
| Der Wechsel der vorderen
Beläge war ebenfalls nicht sehr schwierig: Den Bremssattel mit 2
Schrauben vom Halter abmontieren, Metallklammer öffnen, alte Beläge
entnehmen, Kolben zurückdrücken und den Sattel wieder montieren.
Danach die neuen Beläge von der Seite hineinschieben und die Klammer
wieder einhaken. Vorher noch alles etwas reinigen, bei der Gelegenheit
mit einem Bohrer oder ähnlichem die Löcher in den Scheiben von
Bremsstaub befreien. |
Zwar hatten die Beläge noch ca.
7-8mm Restbelagstärke, wurden aber gegen neue Beläge getauscht
(Pagid). Mit der Haltbarkeit der originalen Textar-Beläge war ich
sehr zufrieden, die Beläge hatten immerhin schon ca. 8000 km im Straßenverkehr
gehalten und nun noch über 100 Runden Nordschleife. Es wären
bestimmt noch ein paar Runden möglich gewesen, aber wenn man schon
mal dabei ist... |
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Daten
| Fahrzeug: | BMW M3 E36 3,2 Liter |
| EZ: | 05/1997 |
| Hubraum: | 3201 ccm |
| Gemessene Leistung: | 326 PS / 240 kW bei 7800 U/min. (Software abgestimmt von Reuter-Motorsport) |
| Drehmoment: | ca. 350 Nm bei 5600 U/min. |
| Fahrwerk: | Bilstein B16 PSS 9, verstellbar in Höhe und Härte |
| Bremsanlage: | VA: Porsche 993 Biturbo mit 332 x 22mm gelochten Bremsscheiben, HA: Serie Stahlflexleitungen vorne und hinten |
| Radsatz Nr.1 | Team Dynamics Pro Race 1.2 weiß, 8 x17 ET 35 mit Toyo R888 Semislicks (Trocken) |
| Radsatz Nr.2 | ASA AR1 hornpoliert, 8 x 17 ET 38 mit Bridgestone RE050A (Regen) |
| Reifengröße: | 235 / 40 R17 rundum |
| Distanzscheiben: | Powertech Aluminium, 30 mm pro Achse |
| Käfig: | Eingeschweißte Zelle von Herrmann-Motorsport nach aktuellem DMSB-Reglement |
| Gurte: | Sandtler Sponsor 6-Punkt |
| Sitze: | Sandtler Indy / baugleich mit Cobra Evolution S |
| Lenkrad: | Sparco 350mm mit 95mm Schüsselung, Wildleder |
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Gewichtetabelle
In dieser Tabelle ist dargestellt,
was wir an Gewicht aus dem Auto herausgeholt haben (linke Seite), und
was wieder durch Einbau von Teilen an Gewicht hinzugekommen ist (rechte
Seite). Die Teile wurden, soweit möglich, gewogen. Bei Teilen, wo
dies nicht genau möglich war, wurden die Werte geschätzt (z.B.
Käfig) . Die Tabelle ist aber noch nicht komplett, so wurden z.B.
noch nicht die Räder gewogen. |
| Bezeichnung | Gewicht |
Anzahl |
Gesamt |
Bezeichnung |
Gewicht |
Anzahl |
Gesamt |
|
| Verstärker Dimension | 3,8 |
1 |
3,8 |
Schalensitz | 10 |
2 |
20 |
|
| Verstärker BMW | 1,9 |
1 |
1,9 |
Gurt | 2,5 |
2 |
5 |
|
| Lautsprecher hinten | 1,7 |
2 |
3,4 |
Konsole | 5 |
2 |
10 |
|
| Lautsprecher vorne + Frequenzw. | 1,25 |
2 |
2,5 |
Laufschienen | 1 |
4 |
4 |
|
| Mittelkonsole inkl Armlehne | 3 |
1 |
3 |
Sitzbefestigung | 0,5 |
4 |
2 |
|
| Holzbrett | 1,4 |
1 |
1,4 |
Überrollkäfig | 45 |
1 |
45 |
|
| Ersatzrad | 19,1 |
1 |
19,1 |
Lenkrad | 1,5 |
1 |
1,5 |
|
| Hutablage + Sonnenrollo | 5,1 |
1 |
5,1 |
Käfigpolster | 0,5 |
1 |
0,5 |
|
| Teppich klein unter Rückbank | 2,1 |
1 |
2,1 |
Räder ASA | |
4 |
0 |
|
| Sack Teermatten | 11 |
1 |
11 |
Räder Team Dyn. | |
4 |
0 |
|
| Plastik- und Luftkanäle | 1,7 |
1 |
1,7 |
|||||
| Kabelbaum Audio klein | 1,7 |
1 |
1,7 |
|||||
| Kopfstütze hinten | 0,75 |
2 |
1,5 |
|||||
| Verkleidung hinten | 1,6 |
2 |
3,2 |
|||||
| Matte Tankabdeckung | 3,7 |
1 |
3,7 |
|||||
| Matten aus Kofferraum / Fond | 7 |
1 |
7 |
|||||
| Sitzlehne inkl. Seitenteil | 8,9 |
2 |
17,8 |
|||||
| Sitzbank | 5,7 |
1 |
5,7 |
|||||
| Scheinwerferblenden | 0,07 |
2 |
0,14 |
|||||
| Kofferraumdeckelverkleidung | 1,2 |
1 |
1,2 |
|||||
| Vordersitz | 28 |
2 |
56 |
|||||
| Kofferraum Plastik | 2,3 |
1 |
2,3 |
|||||
| Wagenheber | 2,2 |
1 |
2,2 |
|||||
| Innenraumteppich | 16 |
1 |
16 |
|||||
| Gepäckraummatte | 3,8 |
1 |
3,8 |
|||||
| Fußmatten vorne + hinten | 3,5 |
1 |
3,5 |
|||||
| Klimakompressor | 6,5 |
1 |
6,5 |
|||||
| Klimakondensator | 2,8 |
1 |
2,8 |
|||||
| Lenkrad inkl. Airbag | 3,5 |
1 |
3,5 |
|||||
| Beifahrerairbag | 3,3 |
1 |
3,3 |
|||||
| 3-Punkt Gurt | 1 |
2 |
2 |
|||||
| Dachhimmel | 1,5 |
1 |
1,5 |
|||||
| HIFI-Kabelbaum BMW | 2,5 |
1 |
2,5 |
|||||
| Räder vorne | |
2 |
0 |
|||||
| Räder hinten | |
2 |
0 |
|||||
| 202,84
kg |
88
kg |
|||||||
| nach oben |
"To Do 2008"
|
Für 2008 geplante
Verbesserungen: |
| - |
| - |
| - Fußstütze
Fahrerseite |
| - |
| - Öldruckanzeige |
| - |
| - Gelbe Flagge
ins Auto legen |
| - |
| - |
| - Catchtank |
| - |
| - Hutablage aus
GFK |
| - Notausschalter |
| - Batterie befestigen
|
| - Evtl. kleinere
leichtere Batterie |
| - Trennwand zum Kofferraum |
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